ENDLICH, EIN NEUES BUCH:
"Irgendwo muss man ja wohnen"
Erhältlich ab 19. März 2012
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"Wer von Berlin nach Stuttgart zieht, muss damit rechnen, die nächsten Jahre damit zu verbringen, anderen zu erklären, warum er von Berlin nach Stuttgart gezogen ist. Wenn ich jetzt Nils Heinrichs Buch mit seinen vielen sehr, sehr komischen Geschichten lese, muss ich zugeben: Da haben sich die vier Jahre Stuttgart doch irgendwo gelohnt."
Horst Evers
"Edles, goldenes Stuttgart. In dir sieht man mal ganz andere Menschen als die trostlosen grauen Berliner Säufergespenster, die in Wolken aus Bierdunst ihre Gegenwart ertränken, weil sie keine Erfüllung finden in ihrem Job als Hauptstadtjournalist.
Oh Weltstadt Stuttgart – deine Bürger sind elegant frisiert, duften angenehm und wissen sich zu benehmen. Niemand würde dort auf die Idee kommen, Autos anzuzünden – schließlich hat man die Autos selber zusammengebaut. Außerdem macht das Dreck! Dreck existiert nicht in Stuttgart. Dreck ist verboten. Müll und Dreck werden regelmäßig von der Kehrwoche aus der Stadt gejagt, porentiefe Reinheit regiert.
Stuttgart ist blitzblank sauber. Nirgends liegen Hundehaufen. Keine ausgelaugten, rausgerotzten Kaugummis fristen ihre letzte Ruhe als graue Gnubbel auf dem Gehweg. In Berlin ist das flächendeckend der Fall. Die Besoffenen der Stadt finden nur dank dieser Blindenschrift wieder heim, wenn sie kurz vor Sonnenaufgang voll wie ein Eimer aus der Kneipe nach Hause kriechen. "Für Stuttgarter und Stuttgarterinnen. Für Leute, die noch nie was von Stuttgart gehört haben. Für Leute, die da immer schon nicht hin wollten. Für Gegner und Befürworter von Stuttgart 21. Und vor allem für Leute, die das alles periphär tangiert. Für Leute also mit ganz anderen Interessen. Für Leute, die ganz wo anders wohnen. In Berlin vielleicht. Oder in Chemnitz. Oder wo auch immer. Für alle!
"Irgendwo muss man ja wohnen"
Carlsen Verlag, € 12,90
ISBN 978-3-551-68188-1Buchpremieren:
14. März, Leipzig, Schille-Theater
15. März, Leipzig, Central-Kabarett
24. April, Stuttgart, Rosenau
25. April, Berlin, BKA-TheaterNeu: Nils Heinrich jetzt auch bei Twitter